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Antrag

Die Gemeinde möge beschließen: Die Gemeinde verfasst eine
Resolution „Keine Lagerung von Atommüll aus anderen AKWs in Grafenrheinfeld“ mit folgender inhaltlicher Aussage:

Die Gemeinde Sennfeld lehnt die Pläne des Energiekonzerns Preußen Elektra ab,  schwach- und mittelradioaktiv verstrahltes Material aus dem im Rückbau befindlichen nordrhein-westfälischen Atomkraftwerk Würgassen ins Zwischenlager des AKWs Grafenrheinfeld  zu bringen. Die Gemeinde fordert Preußen Elektra auf, alternative Lagerungsmöglichkeiten für den Strahlenmüll aus Würgassen zu suchen und zu nutzen. Die Gemeinde sucht den Schulterschluss mit allen weiteren betroffenen Gebietskörperschaften, insbesondere den Anrainergemeinden des Zwischenlagers Grafenrheinfeld und dem Landkreis Schweinfurt, um eine Nutzung des Zwischenlagers Grafenrheinfeld über das beim Rückbau des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld erforderliche Maß hinaus mit allen Mitteln zu verhindern.

Begründung:  

In Grafenrheinfeld wurde neben der Lagerhalle für hochradioaktive Stoffe (BZR) eine Halle für schwach- und mittelradioaktiven Abfall (AZR) gebaut, mit einer Lagerkapazität von 6000 Kubikmeter. Schon vor dem Bau dieser Halle hatte Preussen-Elektra beantragt, dass 20 % der Kapazität auch für Müll aus anderen AKW-Standorten verwendet werden darf, mit einer maximalen Lagerdauer von 10 Jahren. Das zentrale bundeseigene Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Müll - Schacht Konrad bei Salzgitter (Niedersachsen) - soll bis 2027 fertig gestellt sein. 

Schon die über Jahrzehnte dauernde Zwischenlagerung des hochradioaktiven Strahlenmülls aus dem AKW Grafenrheinfeld stellt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region eine erhebliche Gefahr und dauernde gesundheitliche Belastung dar. Mit dem langjährigen Betrieb des Atomkraftwerks gegen den Willen weiter Teile der Bevölkerung und mit der o.g. BZR- und AZR-Lagerhalle hat die Region bereits große Risiken und Lasten für die Versorgung des Landes mit gefährlichem Atomstrom geschultert/zu schultern. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Menschen durch die Lagerung von auswärtigem Atommüll und die damit verbundenen Atommülltransporte noch zusätzlich belastet werden

Atommülllagerung gefährdet mittelbar die Menschen und die Umwelt. Durch die Vermeidung zusätzlichen Strahlenmülls im Zwischenlager Grafenrheinfeld werden Menschen und Umwelt in der Region geschützt.

 

 

 



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