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Jubel und Nachdenklichkeit beim Abschalten des KKGs 

Nach 34 Jahren Atomstrom- und auch Atommüllproduktion wurde das Atomkraftwerk am 27. Juni um 23.59 Uhr in Grafenrheinfeld endlich abgeschaltet! Ein so historischer und lange herbeigesehnter Moment musste natürlich gebührend gefeiert werde!

Gemeinsam mit ca. 70 anderen Atomkraftgegner fanden wir uns zum abendlichen Picknick am KKG ein. Trotz regnerisch-kaltem Wetter machte sich eine ausgelassene Stimmung breit. Selbst "Queen Elizabeth" ließ es sich nicht nehmen, beim Event zu erscheinen und bei der Gelegenheit den Baustopp für ein umstrittenes britisches Atomkraftwerk zu fordern. Die königliche Feststellung "We don´t want Hinkley Point.. Hinkley Point is shit!", sorgte für Zustimmung und Gelächter. Die Feierlaune stieg von Stunde zu Stunde. Das nächtlich erleuchtete Atomkraftwerk bot eine beeindruckende Kulisse für eine spontane Chordarbietung, bis schließlich der Count-Down für das KKG gezählt und ein Freuden-Feuerwerk entzündet wurde. Mit Sekt auf die Atomkraftfreie Zukunft der Region angestoßen. 

Die Freude über das Abschalten des KKGs überwog an diesem Abend. Doch gleichzeitig war allen Feiernden klar: Die Gefahren, die vom stillgelegten KKG und vom Zwischenlager ausgehen, werden die Bevölkerung in der Region noch viele Jahrzehnte oder gar Generationen beschäftigen. 

 

Einige Fotos vom Abschaltereignis -  von Rita Weber









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